Kollektionen

Transformation

Meine erste Kollektion für eine Fashionshow!

Auf diese Kollektion habe ich mich seit dem Beginn der Ausbildung gefreut. 

Eine kleine Kollektion kreieren und diese dann zum Abschluss der Ausbildung präsentieren. 

Klingt erstmal garnicht so schwer. Man denkt sich etwas aus, bringt es zu Papier & setzt sich an die Nähmaschine & im nu hat man „mal eben“ eine kleine Kollektion erschaffen. 

Wenn’s nur so einfach wäre.

Ich habe mir echt viele Gedanken gemacht was ich machen will, was sich umsetzten lässt und was am Ende realistisch ist. Dabei ist viel Papier zerrissen worden und einige stiftspitzen sind zerbrochen. Doch am Ende war ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. 

Angefangen habe ich indem ich einfach alles zu Papier brachte was ich im Kopf hatte. Eine grobe Idee was ich machen wollte hatte ich zu Beginn jedoch nicht. Als kleiner Chaot hat man viele Ideen, so viel im Kopf was man umsetzen möchte und dauernd kommt mehr dazu. Dann gefällt einem diese Idee nicht, dann ändert man hier noch was und dort. Inspiriert haben mich viele Dinge. Verschiedene Designer und Künstler aber die meiste Inspiration war eine damalige Klassenkameradin die ein kurzes Kleid kreierte mit Stoffteilen an den Schultern die beim Laufen runterfielen und einen Rock bildeten. Letztendlich hatte ich ein paar Zeichnungen mit denen ich ganz zufrieden war und die ich auch genau so umsetzen wollte. 

Jaaa, die Umsetzung…

Auch hier gab es einige Komplikationen, weil nicht alles so klappte wie ich es wollte.

Und dann war es fast so weit, eine Woche vor der Show und es hieß Endspurt. 

Die Outfits waren fast fertig, mir haben leider einige Dinge gefehlt die ich noch „schnell“ besorgen wollte. 

Und dann kam das große Problem. Falls ihr selber näht kennt ihr das Problem sehr gut! 

Du kommst im Stoffgeschäft und schaust nach Kleinigkeiten wie Reißverschlüsse und Knöpfe und entdeckst Stoffe die du eine Woche vorher nicht entdeckt hast und bist hin und weg. Sofort schießen dir tausend Ideen in den Kopf und dafür brauchst du natürlich genau diesen Stoff. 

Und genau das passierte mir. Ein paar Tage vor der Show entschied ich mich nochmal um und tauschte Outfits hin und her. Zuhause angekommen setzte ich mich an die Maschine und fing an zu arbeiten. 

Die letzten drei Tage vor der Show machte ich die Nächte komplett durch. 

Vielleicht ein wenig hektisch aber es machte riesigen Spaß! 

Am Morgen der Show waren 2 Outfits fertig und ich war mit dem Ergebnis zufrieden. 

Leider haben die Models die Teile noch nicht zu Gesicht bekommen und ich war mir auch nicht sicher ob die Größe stimmte. 

Nun gut, ich zum Ort des Geschehens hingefahren, die Models waren auch pünktlich und die Outfits passten. Ich war so begeistert! Alles saß gut und sah toll aus. Die Show lief super und die Models haben großartige Arbeit geleistet und ich war echt stolz auf mich selber 🙂

Hier nochmal ein großes Dankeschön an die beiden ❤

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